Mikrofilter-Unterdrucktrocknung

Unser oberstes Gebot: Maximale Sicherheit und Hygiene für Wohnbereiche und sensible Zonen

Bei Schimmelbefall oder Mineralwolldämmung darf eine Dämmschichttrocknung nicht mehr im Überdruckverfahren durchgeführt werden, weil dadurch auch die z.T. krebserregenden Fasern der Mineralwolle, oder die Schimmelsporen und Bakterien in die Raumluft verteilt, und damit die Wohnung kontaminiert werden würde.

Bei der Unterdrucktrocknung setzen wir ein effektives mehrstufiges Filtersystem ein. Standardmäßig kommen hierbei Wasserabscheider mit speziell aufeinander abgestimmten Grob-, Fein- und Mikrofiltern nach DIN EN 779 zum Einsatz.

Je nach Schadensart und -ort wird zusätzlich als vierte Filterstufe ein HEPA-Filter nach DIN EN 1822-1 eingesetzt, der Partikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikron zu 99,8 % abscheidet.

Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von ca. 80 Mikron, ist also ungefähr 800 Mal größer!

Durch unser Filtersystem können Mikrofasern, Stäube, Milben, Bakterien und Schimmelsporen zuverlässig zurückgehalten und eine technisch einwandfreie Reinigung der Raumluft sichergestellt werden! Dies ist besonders in Krankenhäusern oder Heimen, im Einsatzbereich von Allergikern oder Asthmatikern, aber auch in Wohn- und Arbeitsbereichen von großer Bedeutung.

Wichtig ist, dass die einzelnen Filterstufen entsprechend der DIN- und Filterklassen- Spezifizierungen optimal aufeinander abgestimmt sind und die korrekte Reihenfolge der Filtrierung eingehalten wird.

Für den Einsatz der Unterdruck-Technologie mit Wasserabscheidern werden dem Versicherungsnehmer keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt, da die Unterdruck-Technik seit vielen Jahren Stand der Technik in unserem Hause ist.

Die einzelnen Stufen der 4-Stufen-Filtertechnik:

1. Filterstufe

Durch den Unterdruck-Stutzen, der im Estrich steckt, wird das stehende Wasser angesaugt und über die Schläuche in den Wasservorabscheider geführt. Dort prallt es an das Prallblech und tropft auf den Boden des Wasservorabscheiders.

2. Filterstufe

Im Wasser sind bereits größere Schadstoffe gelöst. Danach durchströmt die feuchte Luft den Demister. Dies ist ein Edelstahlgeflecht, an dem die feuchte Luft kondensiert. Feinere Schadstoffe werden von dem Demister zurückgehalten (Grobfilterung).

3. Filterstufe

Die Luft strömt nun durch den Mikrofilter (Filterklasse F7 gemäß DIN 779, Partikel < 2µm). Dieser Mikrofilter dient auch als Vorfilter für den HEPA-Filter und ist speziell für die Anforderungen für Vakuumturbinen entwickelt.

4. Filterstufe

In dieser letzten Filterstufe durchströmt die angesaugte Luft den HEPA-Filter (Filterklasse H13 gemäß DIN 1822-1, Partikel <0,1µm), der Sporen und Bakterien vollständig (98,8 %) zurückhält. ACHTUNG: Ein HEPA-Filter benötigt immer einen Mikrofilter zur Vorfilterung!

Startseite ǀ Über VDL ǀ Blog ǀ Jobs ǀ Kontakt ǀ Impressum ǀ Sitemap