Korrelationsanalyse

Leckortung an wasserführenden Leitungen mit der Korrelationsanalyse

Korrelation heißt "Übereinstimmung". Der Korrelator errechnet aus den unterschiedlichen Laufzeiten des Leckgeräusches zu zwei Messpunkten die Entfernung zwischen der Leckstelle und einem Messpunkt, und zeigt sie dann grafisch und in Metern an. Die Schwingungen (Leckgeräusch), die das aus der Schadensstelle austretende Wasser verursacht, werden durch das Rohr selbst und die darin befindliche Wassersäule nach beiden Seiten weitergeleitet.

Die am Rohr oder an den Armaturen befestigten Sensoren empfangen diese Schwingungen und wandeln sie in elektrische Signale um. Die Schwingungen erreichen die Sensoren, je nach Entfernung, zu unterschiedlichen Zeiten. Der Korrelator misst diese Zeitdifferenz Delta t und errechnet daraus die Entfernung zur Leckstelle.

Anwendungsgebiete:

  • Mikroprozessorgesteuerte Rohrbruchortung an metallischen Wasserleitungen, sowie an Kunststoff-, Beton oder Tonrohren
  • Messungen auch auf bis zu mehren hundert Meter langen Rohrabschnitten mit bis zu 6 verschiedenen Rohrmaterialien
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