Bewehrungsortung

Die Bewehrungsortung in der Bauwerksdiagnostik

Der Bewehrungsorter wird eingesetzt zur zerstörungsfreien Lokalisierung und Analyse von oberflächennaher Bewehrung. Mit dem Messgerät ist man in der Lage, sowohl die Position und Tiefe, als auch annähernd den Durchmesser der untersuchten Bewehrungsstäbe zu ermitteln. Die maximale Untersuchungstiefe, die dabei erreicht werden kann, beträgt je nach Stabdurchmesser bis zu 120 mm. Da das System auf einem magnetischen Messprinzip beruht, besteht neben der Bewehrungssuche auch die Möglichkeit, alle ferromagnetischen Objekte, wie verdeckte Anker oder Dübel, in der genannten Arbeitstiefe zu lokalisieren.

Das System funktioniert so, dass der Scanner über die Bauteiloberfläche bewegt wird. Die gesammelten Daten werden im Scanner gespeichert und auf dem Monitor angezeigt. Die Anzeige des Messgerätes erfolgt dann entweder durch eine optische Schichtendarstellung der gescannten Messfläche, oder über einen Linienscan. Die Messdaten gescannter Flächen und Linienscans können abgespeichert und nachträglich auf einem PC analysiert und ausgedruckt werden.

Anwendungsgebiete:

  • Bewehrungsortung
  • Tiefenbestimmung
  • Durchmesserabschätzung
  • Bohrlocherkundung
  • Bestimmung Betonüberdeckung
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