Elektrothermografie

Reduzierter Aufwand bei der Kontrolle elektrischer Anlagen

VDL Messtechnik Elektrothermografie

Für Instandhalter ist es von großer Bedeutung, jederzeit einen kompletten Überblick über den Zustand ihrer Anlage zu haben. Herkömmliche Instandhaltungsmethoden wie der regelmäßige Austausch gefährdeter Teile nach Erfahrungswerten, turnusmäßige Kontrolle von Verschraubungen etc. sind dabei eine Möglichkeit, Ausfälle zu vermeiden.

Diese kostenintensiven Maßnahmen können mit gezielt durchgeführten thermografischen Untersuchungen ersetzt werden: Die Elektrothermografie ermöglicht Elektroinstandhaltung nur noch nach Bedarf!

Somit kann man teure Komponenten nahezu bis an das Lebenszeitende nutzen – und das ohne Einschränkung der Betriebssicherheit. Des Weiteren entfallen Abschaltzeiten für die Kontrolle von Verschraubungen bzw. Komponenten oder unter Spannung stehender Teile, weil die Temperaturmessung berührungslos erfolgt. Auch lassen sich Ausfallzeiten und Störfällen wie Schaltschrank- und Kabelbrände so weitgehend vermeiden.

Denn thermografische Zustandskontrollen können durch von der Lieck jederzeit und mit geringem Aufwand durchgeführt werden.

Gut zu wissen: Zur Qualitätssicherung unserer Arbeit ist unser Personal im Bereich Elektrothermografie nach DIN EN 473 zertifiziert.


Elektrothermografie zur Schaltschrankdiagnose

Mit der thermografischen Kontrolle von Schaltschränken lassen sich Fehlstellen auf einen Blick erkennen: Nahezu jedes elektrische Bauteil erwärmt sich bei einer Fehlfunktion, sei es eine Überlastung oder ein Defekt, über das normale Maß hinaus. Bauteildefekte kann man also auf dem Wärmebild erkennen, bevor sie zu einem Komplettausfall und somit zum Stillstand ganzer Fertigungslinien führen.

Zur vorsorgenden Instandhaltung in Schaltschränken ist daher die Aussage über die Erwärmung von Bauteilen das wichtigste Aussagekriterium, um eine größtmögliche Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten.

Lose und fehlerhafte Klemmverbindungen und Anschlüsse können durch erhöhten Übergangswiderstand zu schmoren beginnen und stellen somit eine potenzielle Brand- und Ausfallgefahr für jede elektrische Anlage dar. Unzureichend verschraubte Stromschienen, abgenutzte Kontakte von Schaltschützen und Bauteile (Sicherungen, Transformatoren), die dem Ende ihrer Lebensdauer entgegen gehen, zeigen denselben Effekt, bevor der endgültige Exitus eintritt.

Temperaturen ab ca. 90°C gelten als kritisch und erfordern umgehende Aufmerksamkeit. Durch den gezielten Einsatz unserer Wärmebildkameras muss nicht länger jede Verbindung einzeln überprüft werden. Es ist vielmehr möglich, auf einen Blick die Fehlstelle zu lokalisieren und somit eine weitere Schädigung zu vermeiden.

Schmelzsicherungen verabschieden sich ohne jede Voranmeldung. Die Folgen sind Ausfallzeiten von Maschinen, Anlagestillstand, Terminverzug und vieles mehr. Aber auch das ist kein Problem mehr, denn der plötzliche Hitzetod der Sicherungen kündigt sich bereits im Voraus durch eine abnorme Erwärmung an. Durch eine regelmäßige Kontrolle der Schaltschränke kann jede außergewöhnliche Erwärmung sofort erkannt und der jeweilige Schaden rechtzeitig beseitigt werden.

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