Dämmschichttrocknung

Bei der Dämmschichttrocknung ist die Unterdrucktrocknung - in kombiniertem Einsatz mit Wasserabscheidern zum Schutz der Vakuumturbine vor Wasser und Grobpartikeln - seit einigen Jahren Stand der Technik in der Trocknungsbranche.

Das bis dahin eingesetzte Standardverfahren der Überdrucktrocknung wird nur noch vereinzelt in unbewohnten Bereichen eingesetzt und von qualifizierten Fachfirmen mittlerweile immer seltener angewendet, nicht zuletzt aufgrund der Verfahrensnachteile der Überdrucktechnik in Bezug auf mögliche Atemluftkontamination durch Sporen, Allergene oder krebsverdächtige Mikrofasern.

Die Prinzipien der Dämmschichttrocknung:

Überdruck-Verfahren Beim Überdruck-Verfahren wird trockene erwärmte Luft durch spezielle Öffnungen in die Dämmschicht eingeflutet. Im Verlauf der Durchflutphase reichert sich die trockene Luft mit der Feuchtigkeit aus dem Schichtaufbau an, entweicht über die Randfuge oder andere Entlastungsöffnungen in den Raum und wird mittels aufgestellter Entfeuchtungsaggregate wieder getrocknet. Durch diesen Kreislauf wird eine Austrocknung bis zur materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erreicht.

Unterdruck-Verfahren Beim Unterdruck-Verfahren wird der ganze Vorgang umgekehrt. Mit Vakuumturbinen wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht herausgezogen. Im Dämmschichtbereich entsteht auf diese Weise ein Vakuum, welches sich aufgrund nachziehender, mittels Entfeuchtungsgeräten getrockneter Raumluft durch die geöffneten Randfugen anderer Entlastungsöffnungen wieder ausgleicht.


Wichtige Hinweise zum Unterdruckverfahren:

Bei diesem Verfahren ist der Einsatz eines Filtersystems notwendig, damit u.a. kein Wasser oder Feststoffe in den Verdichter gelangen können. Dieses würde zur Verstopfung der Turbine und somit zur Zerstörung des Gerätes führen.

Gerätetypen und Verfahrenseignung

Alle Dämmschichttrocknungsaggregate aus dem TKL-Mietprogramm sind sowohl für den Einsatz im Unterdruck- als auch im Überdruck-Verfahren geeignet und serienmäßig mit vielen hilfreichen Ausstattungsmerkmalen für den professionellen Einsatz ausgerüstet.

Der VE 4 verfügt beispielsweise über einen manipulationssicheren Dualzähler für Betriebsstunden und Energieverbrauch, mit dem die Einsatzkosten noch genauer ermittelt werden können - auch wenn die Geräte nicht auf vollen Touren laufen.

Alle Aggregate haben ein schutzvertieftes Bedientableau, das Funktionsschalter und Bedienelemente beim Transport schützt und versehentliche Funktionsänderungen verhindert.

Beim VE 4 sind sämtliche Bedienelemente anwenderfreundlich auf einem zentralen Fronttableau untergebracht - auch die innovative Optiflow-Anzeige, die auf einen Blick, ohne Umrechnen und ohne abstrakte Zahlenwerte, nach bewährtem Ampel-Prinzip den vorherrschenden Luftdurchfluss-Status und den genutzten Effizienzgrad des Verdichters für Ihre Trocknungsinstallation anzeigt.

Durch das zentrale Fronttableau lassen sich nicht nur besonders platzsparende Aufbauten installieren, auch die Bedienung, Steuerung und das Ablesen der Prozessinformationen sind noch effektiver durchführbar!

Eine serienmäßige TTSL-Schnittstelle ermöglicht bei allen Dämmschichttrocknungsaggregaten den fernüberwachten und mit PRC auch "ferngesteuerten" Einsatz inklusive lückenloser Protokollierung des Trocknungsverlaufs.

Über eine vorhandene TTSL VE-Einheit kann die komplette Trocknungsinstallation "per Fernbedienung" von jedem Ort und zu jeder Zeit ein- und ausgeschaltet werden. Ohne teure An- und Ab- oder Leerfahrten!

Fragen Sie unsere Fachberater nach Ihren individuellen Einsatzmöglichkeiten mit der TTSL-Fernüberwachung und attraktiven Kauf- und Leasingangeboten!

ACHTUNG:
TKL-Dämmschichttrocknungsaggegate sind für den gewerblichen Einsatz konzipiert und dürfen
ausschließlich durch geschultes und zur Nutzung autorisiertes Fachpersonal eingesetzt werden!

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