Elektrothermografie – reduzierter Aufwand bei der Kontrolle elektrischer Anlagen

Elektrothermografie

Die Elektrothermografie ermöglicht Elektroinstandhaltung nur noch nach Bedarf

Für Instandhalter ist entscheidend, einen kompletten Überblick über den Zustand ihrer Anlage zu haben. Herkömmliche Instandhaltungsmethoden (regelmäßiger Austausch gefährdeter Teile nach Erfahrungswerten, turnusmäßige Kontrolle von Verschraubungen etc.) können mit gezielt durchgeführten thermografischen Untersuchungen ersetzt werden.

Somit kann man teure Komponenten nahezu bis an das Lebenszeitende nutzen – und das ohne Einschränkung der Betriebssicherheit. Weiterhin entfallen Abschaltzeiten für die Kontrolle von Verschraubungen bzw. Komponenten oder unter Spannung stehender Teile, weil die Temperaturmessung berührungslos erfolgt.

Darüber hinaus lassen sich bessere Ergebnisse bei der Vermeidung von Ausfallzeiten und Störfällen wie Schaltschrank- und Kabelbrände erzielen, weil Zustandskontrollen durch von der Lieck SDS jederzeit und mit geringem Aufwand erfolgen können.

Elektrothermografie

Elektrothermografie zur Schaltschrankdiagnose

Bei innerbetrieblichen Energienetzen treten häufig Fehlerquellen auf, die eine thermische Belastung nach sich ziehen. Bei der thermografischen Kontrolle von Schaltschränken ist eine Fehlstellenerkennung auf einen Blick möglich. Bauteildefekte kann man erkennen, bevor sie zu einem Komplettausfall und somit zum Stillstand ganzer Fertigungslinien führen; der Wunsch eines jeden Betreibers und Instandhalters!

Lose und fehlerhafte Klemmverbindungen und Anschlüsse können durch erhöhten Übergangswiderstand zu schmoren beginnen und stellen somit eine potenzielle Brand- und Ausfallgefahr für jede elektrische Anlage dar. Unzureichend verschraubte Stromschienen, abgenutzte Kontakte von Schaltschützen und Bauteile (Sicherungen, Transformatoren), die dem Ende ihrer Lebensdauer entgegen gehen, zeigen denselben Effekt, bevor der endgültige Exitus eintritt.

An der Stelle des Defekts treten erhöhte Temperaturen auf. Werte ab ca. 90°C gelten als kritisch. Durch den gezielten Einsatz unserer Wärmebildkameras muss nicht länger jede Verbindung einzeln überprüft werden, es ist vielmehr möglich, auf einen Blick die Fehlstelle zu lokalisieren und somit eine weitere Schädigung zu vermeiden.

Allgemein kann gesagt werden, dass sich nahezu jedes elektrische Bauteil bei einer Fehlfunktion, sei es eine Überlastung oder ein Defekt, über das normale Maß hinaus erwärmt.

Zur vorsorgenden Instandhaltung – um eine größtmögliche Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten – ist also die Aussage über die Erwärmung von Bauteilen in Schaltschränken das wichtigste Aussagekriterium.

Elektrothermografie

Schmelzsicherungen verabschieden sich ohne jede Voranmeldung. Die Folgen sind Ausfallzeiten von Maschinen, Anlagestillstand, Terminverzug und vieles mehr. Aber auch das ist kein Problem mehr, denn der plötzliche Hitzetod der Sicherungen kündigt sich bereits im Voraus durch eine abnorme Erwärmung an. Durch eine regelmäßige Kontrolle der Schaltschränke kann jede außergewöhnliche Erwärmung sofort erkannt und der jeweilige Schaden beseitigt werden.

Zur Qualitätssicherung unserer Arbeit ist unser Personal im Bereich Elektrothermografie nach DIN EN 473 zertifiziert.