Praxisbeispiel: Leitungsortung - Baufelderkundung


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Aufgabenstellung

An einem bestehenden Klinikum soll der Eingangsbereich umfassend umgestalltet und umgebaut werden. Unter anderem wird dazu ein Neubau errichtet. Es ist bekannt, dass innerhalb des geplanten Baufeldes zahlreiche Versorgungsleitungen liegen - deren genaue Lage ist jedoch nicht bekannt. Durch eine zerstörungsfreie Leitungsortung sollen diese verschiedenen Medien geortet und dokumentiert werden, so dass sie bei der Planung berücksichtigt und ggf. verlegt werden können.


Untersuchungskonzept

Für die Ortung der unterschiedlichen Medien (Strom, Gas, Wasser, Heizung, Sauerstoff, Kälte, Telekom, etc..) wurden die Medien nacheinander aktiv besendet. Die Ausgangs- und Endpunkte der jeweiligen Trassen waren in den bestehenden Gebäuden bekannt und zugänglich. Anschließend wurden die besendeten Leitungen innerhalb des Untersuchungsgebiet mit der Tonfrequenzanalyse geortet.


Analyse der Messdaten

Durch die aktive Besendung konnte der Leitungsverlauf vergleichsweise eindeutig erkannt werden. Mit der Empfangseinheit wurde der Leitungsverlauf abgeschritten und der ermittelte Leitungsverlauf auf der Geländeoberfläche gekennzeichnet. Zum Abschluss des Messtermins wurden die gekennzeichneten Leitungsverläufe durch orthogonales Aufmaß dokumentiert und im Anschluss an die Messung in einen Lageplan eingezeichnet.


Zusammenfassung

Mit Hilfe der eingesetzten Tonfrequenzanalyse konnten die verschiedenen Medien innerhalb des Baufeldes gut geortet werden. Durch die frühzeitige Dokumentation des Ist- Zustandes konnte eine hohe Planungssicherheit gewährleistet werden, um mögliche Versorgungsausfälle zu vermeiden und gleichzeitig unverhergesehene Zusatzkosten durch ungeplante Leitungsverlegungen zu vermeiden.