Praxisbeispiel: Spanngliedortung an einer Brücke

Spanngliedortung an einer Brücke

Bei einer bestehenden Brücke einer Bundesstrasse erfolgte die Entwässerung bisher, indem die Abwässer durch die vorhandenen Bodenabläufe frei in das darunter gelegene Tal abgeführt wurden.

Um einerseits die Betonbauteile vor den Abwässern zu schützen und ebenfalls eine Kontamination des Tals zu vermeiden, falls Gefahrstoffe auf der Brücke auslaufen sollten, sollen die Bodenabläufe an eine neue Entwässerungsrinne angeschlossen werden.

Um die Befestigungsbohrungen für diese Entwässerungsrinne herstellen zu können, sollten im Vorfeld die vorhandenen Querspannglieder geortet und markiert werden, so dass diese nicht versehentlich beschädigt werden.

Mit einem speziellen Brückenuntersichtgerät erfolgte die Ortung von der Brückenunterseite an einem Tag auf der gesamten Länge. Entlang der Entwässerungsachse wurden dabei mit dem Radar-Verfahren alle Querspannglieder mit einer 1,6 GHz Antenne geortet und markiert.