Praxisbeispiel: Spanngliedortung an Autobahnen
An einer vielbefahrenen Autobahn im Ruhrgebiet sollen Baumaßnahmen am Mittelstreifen durchgeführt werden. Um während dieser Arbeiten den Verkehr von bisher drei Fahrstreifen nicht auf zwei Fahrstreifen je Spur verengen zu müssen, soll die vorhandene Brückenkappe als Fahrstreifen mitgenutzt werden.
Um die Belastungen aus dem Verkehr aufzunehmen, muss dazu die Kappe erneuert und verstärkt werden. Dazu sollen unter anderem Telleranker bis zu 20 cm tief in den Beton eingebracht werden.
Mit Hilfe des Georadar-Verfahrens sollen dazu die Spannglieder geortet werden, um Beschädigungen an den Spanngliedern zu vermeiden.
Mit Hilfe einer 1,6 GHz-Antenne wurden dabei die Spannglieder unter der vorhandenen schlaffen Bewehrung geortet, so dass ein hindernissfreies Bohren sichergestellt war.