Praxisbeispiel: Detektion von Fehlstellen im Stahlbeton

Fehlstellen im Stahlbeton

Eine grundlegende Voraussetzung für eine ausreichende Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit eines Bauwerkes ist eine vollständige Verdichtung des Betons. Fehlstellen können dazu führen, dass die Querschnittsreduktion die Tragfähigkeit herabsetzt und im Extremfall zum Bruch führt. Außerdem besteht die Gefahr der Depassivierung der Bewehrung. Liegt die Bewehrung im Bereich von Hohlräumen frei, so fehlt die schützende Alkalität und kann zu Korrosion führen. Weiterhin besteht bei Außenbauteilen (z.B. „weiße Wanne“) die Gefahr, dass Grundwasser in das Gebäude eindringen kann.

Aus diesen Gründen kann die Ortung von Verdichtungsmängeln und Hohlstellen wichtige Vorteile in der Qualitätskontrolle von Betonbauteilen darstellen. Mit Hilfe des Impact-Echo-Verfahrens lassen sich solche Fragestellungen leicht beantworten.

Aber auch in der Bestandserfassung ist das Impact-Echo-Verfahren einsetzbar, um Betondicken zuverlässig bestimmen zu können und evtl. vorhandene Hohlräume zu orten.